Donnerstag, 18. September 2014

Lus Rezi zu Freak city

Freak City von Kathrin Schrocke

in 80 Wörtern durch das Buch:
Lea ist hübsch, temperamentvoll– und gehörlos. Als Mika sie zum ersten Mal sieht, ist er hin und weg. Zuerst nur im seine Exfreundin zurückzukriegen, dann immer mehr, weil Lea anfängt ihm zu gefallen, freundet er sich mit ihr an. Weder seine Freunde, noch seine Familie verstehen, warum er plötzlich einen Gebärdensprachkurs belegen will. Und auch Mika selbst fragt sich, ob er Lea mit ihrer Welt  nicht doch besser  aus seiner raushalten sollte. Dabei gibt es schon längst kein Zurück mehr.

Cover:
Ich finde das Cover sehr hübsch, Das Mädchen (wahrscheinlich Lea) und der Junge (wahrscheinlich Mika), die sich unter Wasser beinahe küssen und zäääääärtlich in die Augen sehen sind ein so gut gewähltes Bild für diese Geschichte! Unter Wasser hört man ja nicht so gut, sondern sieht (wenn das Wasser klar ist und man eine Schwimmbrille oder unempfindliche Augen hat) nur wie sich die Lippen des anderen bewegen. So ähnlich stelle ich mir das bei gehörlosen vor.  Auch meine ich im Blick des Jungen ein bisschen Schmerz zu sehen. Das passt auch, weil so eine beziehung zwischen hörenden und gehörlosen Menschen sicher nicht leicht ist - für beide. 
Kurz gesagt: es ist ein sehr hübsches und sehr passendes Cover. :)

Meinung zum Buch:
Die beiden Hauptcharaktere waren total sympatisch und ich konnte richtig gut mitfühlen. Es war auch  (zumindest für mich als Laie beim Thema Gehörlosigkeit) sehr realistisch und auch interessant, weil ein paar Gebärden beschrieben wurden. Das einzige, was ich nicht soooooo gut fand war, dass Mika so an seiner Exfreundin Sandra hängt und an den Schreibstil (so coooool)  musste ich mich erstmal gewöhnen. Auch wenn der wiederum auch gut passt, weil die Geschichte ja aus der Sicht eines Jugendlichen Jungen geschrieben ist.

Fazit: 
Eine bittersüße, tiefgründige Liebesgeschichte, die ganz anders ist als andere Liebesgeschichten.

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