Freitag, 6. März 2015

Lolas Rezension zu Colours of Africa von Ellen Alpsten

In 80 Wörtern durch das Buch:
 Ava hat ein mittelmäßiges Abitur geschrieben und während alle ihre Freunde studieren, weiß Ava nicht so richtig was machen.
Aber dann bekommt sie die Chance auf eine Reise nach Kenia.
Kenia – das ist für Ava eine Explosion von Farben, Musik und Gefühlen. Seit ihrem ersten Praktikumstag bei einer Hilfsorganisation schwankt sie ständig zwischen den Extremen. Himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt.
 Sie lernt den charmanten James Cecil kennen, der ihr als Sohn eines reichen Großgrundbesitzers eine völlig neue und dekadente Welt eröffnet. Gleichzeitig bemerkt sie aber, dass sie sich auch zu ihrem Teamleiter Mats hingezogen fühlt.
 Cover:
Ich finde das Cover passend und doch irgendwie zu fröhlich für die ernsteren Themen des Buches.
Meine Meinung:
Ich mochte von Ellen Alpstens 2 bisherigen Büchern nur 1 und war gespannt auf dieses Buch.
Ava fand ich am Anfang furchtbar unsympathisch, so zickig, so verzogen, einfach schrecklich...
Aber man merkt ganz deutlich wie sehr diese Reise Ava verändert und wie sie sich weiter entwickelt, auch wenn ich manche Handlungen nicht nachvollziehen konnte...
Aber der Schreibstil und auch die Geschichte haben mich immer mehr in den Bann gezogen bis ich versunken bin.
Denn man merkt dem Buch wirklich an wie sehr der Autorin Kenia am Herzen liegt und bekommt richtiges Reisefieber und spürt aber auch sehr deutlich die grauenhaften Seiten von dem Leben dort.
Ich finde aber, dass das Buch zu wenig Seiten hatte und vieles viel zu kurz geraten ist und deswegen, trotz der ernsten Themen, irgendwie nicht die Tiefe hatte, die es verdient hätte.
Ich hätte gerne mehr über den Workshop erfahren und viele Szenen wurden angeschnitten, aber nie fertig erzählt.
Fazit:
Ein Buch mit vielen Seiten genauso wie das Land, das es beschreibt.

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