Dienstag, 28. April 2015

Lus Rezension zu Ich will doch bloß sterben, Papa

Ich will doch bloß sterben, Papa von Michael Schofield

In 80 Wörtern durch das Buch: 
Jani ist  vier und hat einen IQ von 146, als ihre Eltern befürchten, sie könnte Schizophrenie haben. Die damit konfrontierten Ärzte glauben, dass das bei einem so kleinen Kind unmöglich ist. Doch der Verdacht bestätigt sich: Janis Halluzinationen, die sie schon immer hat, sind schizophrener Natur. Immer weiter wird Jani in die Welt ihrer Halluzinationen. Mitten im Chaos ihrer Wahnvorstellungen und Wutanfällen: ihre Eltern, die alles daran setzen, Jani und ihren Bruder zu schützen und die Familie zusammen zu halten. 

Cover: 
Es ist ein schönes und passendes Cover. Da es so verwischt ist, könnte es für das Verwischen der Realität in Janis Welt stehen.
Zum Titel des Buchs will ich auch noch kurz was sagen: Ich finde nämlich den deutschen Titel total unpassend. Er vermittelt, dass Jani sich andauernd versucht umzubringen. Der Englische Originaltitel "January First: A Child's Descent into Madness and Her Father's Struggle to Save Her" (Also "January (ihr voller Name) hat Vorrang: Der Abstieg eines Kindes in den Wahnsinn und der Kampf ihres Vaters, sie zu retten") ist viel schöner! Es verdeutlicht viel besser die Situation, denn im Leben von Michael und dem seiner Frau dreht sich alles um Jani und ihre Krankheit.

Meinung zum Buch: 
Ich finde es gut, dass Michael Schofield dieses Buch geschrieben und veröffentlicht hat. Für Leute, die sich auf dem Gebiet Schizophrenie nicht auskennen, ist es ein gutes Buch um mehr zu lernen. Wenn man in einer ähnlichen Situation steckt, wie die Schofields, kann ich mir gut vorstellen, dass es Mut macht und auch für den Autor selbst ist es glaube ich gut. Ich glaube, es ist ein bisschen erleichternd, das alles aufzuschreiben und "mit anderen zu teilen".
Ich habe wirklich Mitleid mit der Familie Schofield, aber teilweise habe ich die Handlungen von Michael Schofield nicht ganz nachvollziehen können.


Fazit:
Spannend und interessant, aber auch bedrückend.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen