Sonntag, 31. Mai 2015

Lus Rezi zu Das Lachen und der Tod von Pieter Webeling

Ich war die letzte Woche im Urlaub und konnte darum nicht posten.... Jetzt bin ich aber wieder da und ihr bekommt wenigstens mal eine nachträgliche Rezi:

In 80 Wörtern durch das Buch: 
Der niederländische Komiker Ernst Hoffmann wird im Jahr 1944 in einem dreckigen Viehwagen in ein Konzentrationslager in Polen verschleppt. Gemeinsam mit anderen Juden und Gegnern des Nationalsozialismus  beginnt für ihn eine Zeit voll Hunger, Leiden, Erniedrigungen und Sterben. Um seine Mitgefangenen vor der endgültigen Verzweiflung zu bewahren, tritt der Komiker jeden Abend in seiner Baracke auf. Als der Lagerkommandant davon erfährt, bietet er Hoffmann an, eine bestimmte Person am Leben zu lassen, wenn der Komiker auch für die SS-Leute auftritt.

Cover: 
Ich finde das Cover für dieses Buch sehr gut. Trotz des düsteren Themas ist es nicht zu "schrecklich" und hat aber mit dem Zusammenhang doch etwas bedrückendes. 

Meinung zum Buch: 
Teilweise wurde mir ehrlich gesagt fast schlecht, weil Herr Webeling bei der Beschreibung des Lagerlebens wirklich kein Blatt vor den Mund nimmt. Aus diesem Grund musste ich mich am Anfang ein bisschen durchkämpfen. Nach einer Weile wird es dann aber weniger mit dererlei Details und ich kam besser durch. Trotzdem bleibt es harte Kost, weil naja, es geht schließlich um ein Konzentrationslager. Denjenigen, die sich für dieses Thema interessieren und keine allzu schwachen Nerven haben, kann ich Das Lachen und der Tod aber wirklich empfehlen. 
Noch kurz zur Story an sich: Es ist (vor allem gegen Ende) ziemlich spannend und teilweise geradezu fesselnd. Auch kann man mit den Figuren mitfühlen und ich finde es ist glaubwürdig aufgezogen. Man bekommt das Gefühl, dass sich der Autor gut informiert hat und generell schreibt er gut. 

Fazit: 
Es ist definitiv keine leichte Kost, aber wer sich für das Thema interessiert, wird das Buch mögen. 


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