Donnerstag, 23. Juli 2015

Lus Rezi zu Der Geschmack von Sommerregen von Julie Leuze

In 80 Wörtern durch das Buch:
Seit sie denken kann werden Sophies Gefühle von Farben begleitet, die sich auf einem inneren Monitor abzeichnen. So sieht sie ein mit Gold durchzogenes Himmelblau, als sie Mattis zum ersten Mal sieht. Die Farben machen ihr Angst, geben ihr das Gefühl, nicht normal zu sein. Darum hat sie nie jemandem außer ihren Eltern davon erzählt. Doch sie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln, ein Blick in Mattis‘ schokoladenbraune Augen und ein Kuss ausreichen, dem Familiengeheimnis auf den Grund zu gehen.

Die Autorin: 
Julie Leuze wurde 1974 in Wiesbaden geboren. Sie studierte in Konstanz und arbeitete als Journalistin. Sie hat drei Kinder. Seit sie zeitgleich ihre Hochsensibilität und ihre Leidenschaft fürs Romanschreiben entdeckte, verfasst sie Bücher sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Sie lebt jetzt in Stuttgart.

Cover: 
Das ist mal wieder ein sehr  schönes Cover, dass einen schon auf eine wunderbare Liebesgeschichte hoffen lässt... Bei diesem Bild schmilzt doch jedes Mädchen gleich dahin oder? ;)

Meinung zum Buch: 
Also am Anfang hat es mir nicht so gut gefallen. Ich habe mich gewundert, warum Sophie sich solche Sorgen macht - immerhin gibt es weit schlimmere psychische Macken, als Farben zu sehen... (Vielleicht kann ich mir die Situation aber auch einfach nicht so gut vorstellen, das muss ich zugeben) Außerdem fand ich die Beschreibung von Mattis' Haaren (schulterlang?!) ein bisschen unattraktiv... aber das nur am Rande. An sich ist die Geschichte ziemlich gut, es ist halt eine klassische Lovestory mit Hochs, Tiefs und ganz viel Drama... Das muss man eben mögen, damit einem das Buch gefällt. Ich fand die beiden total süß zusammen und auch Lena (Sophies beste Freundin) mochte ich sehr. 
Zwar fand ich (aus den oben genannten Gründen und weil ich die Leute erst alle ein bisschen komisch fand) das Buch am Ende nicht so gut, aber spätestens ab da, wo Sophie und Mattis zusammen kommen, wird es um einiges besser. 
Nur eine Sache noch: Ich fand es ein bisschen unlogisch, wie Mattis von Anfang an von allen vergöttert wird. 

Fazit: 
Eine ziemlich gute Liebesgeschichte, aber nicht perfekt... Es gab ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben, aber die waren eben wirklich nur Kleinigkeiten .

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