Montag, 17. August 2015

Lolas Rezension zu Schwimm schneller als der Tod von Rachel Ward

In 80 Wörtern durch das Buch:
Es ist Sommer, es ist heiß und in der Schule kippen die Mädchen reihenweise um. Da hilft nur: baden. Zum Glück hat Nicola einen Platz im Schwimmteam, denn sonst würde ihr Vater niemals erlauben, dass sie in den Pool geht. Seitdem mehrere Mädchen ertrunken sind, nimmt seine Angst vor Wasser krankhafte Züge an. Für Nicola schwer zu verstehen, denn sie fühlt sich ganz in ihrem Element, wenn sie schwimmt. So frei und schnell und unbesiegbar. Ob das mit der geheimnisvollen Stimme zu tun hat, die sie plötzlich im Wasser hören kann?

Die Autorin:
Rachel Ward, 1964 geboren, wuchs in der Grafschaft Surrey südlich von London auf und studierte Geografie in Durham. Erst mit 40 Jahren widmete sie sich dem Schreiben.

Cover:
Ich finde das Cover passt sehr sehr gut zum Buch und strahlt etwas sommerliches aus!

Meine Meinung:
Ich habe noch nie ein Buch dieser Autorin gelesen und war gespannt, denn es hörte sich schön spannend an.
Der Schreibstil war feselnd und so, dass ich immer weiterlesen wollte.
Die Charaktere wurden leider nicht so tief behandelt, dass sie mir sehr ans Herz wachsen konnten, denn dafür war das Buch zu kurz und oberflächlich gehalten.
Nicola war mir schon sympathisch und ich konnte ihre Handlungen nachvollziehen, aber manchmal war sie zu naiv und ich konnte mich nur seltenst mit ihr identifizieren und hatte das Gefühl ich hätte meistens anders gehandelt.
Die Geschichte war spannend und hatte keine großen Wendungen, die an der Grunderklärung etwas geändert hätten, aber es gab schon kleinere Wendungen, die alles immer wieder aufgefrischt haben.
Leider habe ich mir eine andere Auflösung gewünscht...
Ich möchte auf die Gefahr von Spoilern nicht viel dazu schreiben, aber ich mag es nicht, wenn etwas übernatürliches in einem Thriller als Erklärung genommen wird, denn das ist mir zu realitätsfern und macht die ganze Geschichte unwirklich.

Fazit:
Ein abkühlendes und spannendes Buch für den Sommer. Leider war die Protagonistin manchmal zu naiv und die Aufklärung nicht zufriedenstellend für mich!
 

Verlagsseite des Buches

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