Montag, 7. September 2015

Lolas Rezension zu Flammenblut 1 - Im Zeichen des Schicksals von Mina Hepsen

In 80 Wörtern durch das Buch:

Celine hat eine besondere Gabe: Sie kann in die Zukunft sehen. Mithilfe ihrer Tarotkarten und durch Visionen erhält sie Einblicke in das, was sein wird. Dennoch war ihr Leben nicht leicht. Ihre ersten Jahre verbrachte sie im Waisenhaus, bevor sie in eine grausame Pflegefamilie kam, aus der sie nur mit Mühe entfliehen konnte. Seitdem lässt sie sich von ihren Visionen leiten, bis sie eine davon direkt in die Arme des attraktiven Josh Beaumont treibt, aber sie weiß nicht warum…

Zur Autorin:
Mina Hepsen ist das Pseudonym einer jungen Autorin. Geboren 1983 in Istanbul, verbrachte sie ihre ersten zehn Lebensjahre in Deutschland und ist seitdem süchtig nach Brezeln. Dann kehrte sie mit ihren Eltern zurück in die Türkei, studierte später Politikwissenschaften und Philosophie in Boston, zog nach Miami, dann nach Edinburgh, wo sie eine Reihe von Kinderbüchern schrieb und einen Abschluss in "Creative Writing" machte. Zurzeit lebt sie in Edinburgh, Schottland.

Cover:
Ich finde das Cover passend und irgendwie nicht passend…
Die gelben Augen weisen auf die Wesen in diesem Buch hin, aber es wirkt als wäre die Protagonistin eine von diesen Wesen, was nicht korrekt ist.
Die Schnörkel sind aber ganz hübsch.
          
Meine Meinung:
Die Wesen in diesem Buch sind nicht komplett neu, aber doch neu interpretiert und sehr interessant.
Auch unsere Protagonistin ist etwas ganz besonderes und ich mochte sie wirklich sehr, aber manchmal hat mich ihre Art genervt und ich konnte ihr Handeln auch nicht immer verstehen.
Sie war mir manchmal zu feige und ich hätte mir gewünscht, dass sie den Mund öfter aufmacht.
Aber ich konnte verstehen, dass sie wegen ihrer Vergangenheit so war und so gehandelt hat.
Generell mochte ich die Charaktere sehr und konnte mich gut in ihre Lage versetzen, da der Schreibstil sehr bildlich und gut zu lesen war.
Das Buch ist auch sehr spannend, auch wenn es eher wie eine Einleitung wirkt und mir viele Dinge noch viel zu wenig besprochen wurden.
Mit dem Ende bin ich nicht so zufrieden, da für mich noch sehr viel geklärt werden muss und ich mir ein ganz anderes gewünscht hätte.
Die Autorin hat es geschafft dieses doch oft Klischee-Jugendbuch mit ihren eigenen Ideen zu etwas ganz Besonderem zu machen und ich wollte es nicht wahrhaben als das Buch zu Ende war…

Fazit:
Ein sehr gutes Buch mit vielen besonderen Ideen und Charakteren, bei dem ich aber sehr gerne noch weitergelesen hätte, damit einige Themen besser zur Sprache kommen könnten und die Protagonistin sich noch entwickeln kann!



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