Dienstag, 15. September 2015

Lus Hörbuchrezi zu Der Hund der Baskervilles von Arthur Conan Doyle

Bemerkung:
Viele sind vielleicht verwirrt und fragen sich, ob es nicht "Der Hund von Baskervilles" heißen sollte, aber Bastian Pastewka (Hörspielbearbeitung und Regie) erklärt in einem, dem Hörspiel beiliegenden Text, dass Baskerville kein Ort, sondern der Name einer alten Familiendynastie ist. Da das Hörspiel der neuen Übersetzung von Gisbert Haefs folgt, wird dieser ebenso korrekte Titel verwendet.

In 80 Wörtern durch das Buch:
Im Spätherbst des Jahres 1889 hören der berühmte Londoner Detektiv Sherlock Holmes und sein Chronist und Freund Dr. Watson zum ersten Mal von der Legende der Baskervilles. Der zufolge soll ein dämonischer Höllenhund die Familie zu Tode erschrecken. Auch der jüngste Erbe der Linie, Sir Charles Baskerville, stirbt in jenem Jahr voller Angst vor den Mauern seines Anwesens.

Holmes schickt Watson nach Baskerville Hall, wo dieser Zeuge unglaublicher Ereignisse wird. Doch auch der große Holmes selbst verfolgt seine eigenen Ziele.  

Der Autor:
Sir Arthur Ignatius Conan Doyle (1859, Edinbourgh -1930) war ein britischer Arzt und Schriftsteller. Außer für die Abenteuer Sherlock Holmes' und Docktor Watsons ist er bekannt für die Figur Professor Challenger aus seinem Roman "Die vergessene Welt", die als Vorlage für mehrere Filme und eine Fernsehserie diente.
(Quelle: Wikipedia)

Cover:
Schön schaurig und mit dem Sepiaeffekt des Hintergrundes ein bisschen altmodisch wirkend, vermittelt das Cover genau die richtige Stimmung für einen Krimi aus dem 19. Jahrhundert.

Meinung zum Buch:
Ich bin totaler Holmes-Fan! Die Fernsehserie kenne ich zwar nicht, aber ich habe die Filme gesehen (und im Regal stehen) und bin immer wieder beeindruckt von der Kombinationsfähigkeit! Klar, Sherlock Holmes ist "nur" eine Romanfigur, aber ich denke, um sich sowas auszudenken; so viele kleine Details einzufügen, und sich so komplexe Ereignisse auszudenken, muss man doch auch schon ganz schön genial sein, oder? Allein dieses Geschlussfolgere, für das Sherlock Holmes ja berühmt ist, könnte ich mir eine ganze Weile anhören, ohne mich zu langweilen.
Die Geschichte besitzt Spannung, unglaublich viele unerwartete Wendungen und Lösungen, auf die natürlich nur einer kommen kann.
Normalerweise bin ich ja nicht so der Hörspiel-Fan, weil ich es oft eher lästig finde, wenn die Geschichte von Musik und Specialeffects unterlegt ist. (Nicht falsch verstehen! Bei Filmen ist das was anderes ;) ), Aber hier war das anders. Dadurch, dass an den richtigen Stellen ein leises Schluchzen, Hundegebell, Schritte oder düstere Musik zu hören war, wurde die Stimmung noch besser übermittelt und man konnte sich das Geschehen ganz genau vorstellen.

Fazit:
Nicht nur Sherlock Holmes an sich gefällt mir sehr gut, sondern auch diese Interpretation dieses berühmten Abenteuers.


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