Freitag, 9. Oktober 2015

Lolas Rezension zu Auf und Davon von David Arnold

In 80 Wörtern durch das Buch:
Wer würde nicht gerne einfach mal verschwinden? In den nächsten Bus springen und alles hinter sich lassen? Genau das macht die sechzehnjährige Mim Malone. Es reicht ihr, immer das zu tun, was ihr Vater und seine neue Frau für richtig halten. Sie will wissen, weshalb ihre Mom aus ihrem Leben verschwunden ist. Also steigt sie einfach in den Greyhound-Bus und haut ab, zu ihrer Mom. Während draußen die Landschaft vorbeifliegt, macht Mim einige unvergessliche Bekanntschaften und muss sich den wirklich entscheidenden Fragen in  ihrem Leben stellen...

Zur Autor:
Bevor er zum Schreiben kam, war David Arnold schon Musiker, Produzent, Vorschullehrer und Vollzeit-Dad. Auf und davon ist sein von Presse und Lesern begeistert besprochener Debütroman. Der Autor lebt mit seiner Familie in Lexington, Kentucky.

Cover:
Ich finde das Cover passend wegen des Roadtrip-Themas aber das Mädchen passt irgendwie nicht so ganz zu Mim.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus so etwas wie 2 Perspektiven erzählt. Beide aus Mims Sicht, nur einmal ist es die ganz normale und einmal schreibt Mim Briefe an Isabel und schildert ihr die Gründe für alles.
Diese 2 Perspektiven lassen einen ganz besonderen Blick auf die Geschehnisse zu und es ist spannend zu sehen, wie Mim die einzelnen Situationen ihrer Reise weitergibt an Isabel.
Mim ist eine ganz besondere Protagonistin, denn sie hat schon von klein auf verrückte Dinge gemacht und ist einfach keine typische 16jährige. Sie beschreibt sich selbst als Anomalie und allein das zeigt wie speziell sie ist.
Die Nebencharaktere sind auch sehr speziell und einzigartig und geben dieser Geschichte einen Zauber, der mich fesseln konnte.
Aber bis der Zauber mich fesseln konnte, brauchte es ein bisschen und ich hab mich am Anfang echt über die Sonderbarkeit dieses Buches gewundert, doch als ich mich darauf eingelassen habe, war es toll und Mim konnte mein Herz erobern.
Aber ich hatte das Gefühl das Mim sich sehr viel jünger und gleichzeitig erwachsener verhält, typisch Mim halt.
Die Spannung wird stets gehalten und man möchte erfahren, wie es Mim und ihren Begleitern auf ihrer Reise ergeht.
Mit einem Ereignis war ich nicht ganz so zufrieden, das hätte man auch weglassen können -es war mir ein bisschen zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt- und durch die Erzählweise wusste ich manchmal kurz nicht, wann das Ereignis nun passiert.
Der Schreibstil ist einfach und doch so speziell und sonderbar, passend zu Mim.

Fazit:
Ein sehr spezielles Buch mit einer verrückten Protagonistin auf einem spannenden, besonderen Roadtrip!


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