Freitag, 2. Oktober 2015

Lolas Rezension zu Worte sind nicht meine Sprache von Aidan Chaimbers

In 80 Wörtern durch das Buch:
 Karl ist verliebt und verzweifelt zugleich: Der 18-Jährige soll eine Reihe von Briefen verfassen, durch die Fiorella, das Mädchen seiner Träume, mehr über ihn und seine Geheimnisse herausfinden will. Doch Karl leidet unter Legasthenieund da er das seiner Freundin nicht beichten möchte fasst er einen ungewöhnlichen Plan: Er bittet Fiorellas Lieblingsautor um Hilfe, nicht ahnend, dass dies zu einer Kette ungeahnter Verwicklungen führt und fast in einer Katastrophe endet, die das Leben für sie alle von Grund auf verändert ... 

Zum Autoren:
Aidan Chambers, geboren 1934, gehört zu den herausragenden englischsprachigen Jugendbuchautoren der Gegenwart. Für seine Werke wurde er u.a. mit dem Michael L. Printz Award, der Carnegie- Medaille für Literatur und der Hans-Christian- Andersen-Medaille ausgezeichnet.

Cover:
Ich finde das Cover außergewöhnlich, aber ich weiß nicht so richtig, wie das zum Inhalt passen soll. 

Meine Meinung:
Die Geschichte ist etwas ganz besonderes, das ich bisher noch nicht gelesen habe.
Die Handlung wird aus der Sicht des 70jährigen Autors erzählt und daraus ergibt sich auch noch eine spezielle Sicht auf die Handlung und auf Karl.
Die Charaktere sind sehr authentisch und sympathisch, wobei ich es schwierig fand mich mit einem so alten Ich-Erzähler hineinzuversetzen.
Und deswegen fand ich manche Aktionen von ihm komisch und nicht verständlich.
Die Schriftarten wechseln in dem Buch, wenn es eine E-Mail ist oder ein Brief oder eine normale Handlung.
Der Schreibstil ist ganz eigenartig mit kurzen Sätzen und relativ knappen Beschreibungen und trotzdem fesselte mich die Geschichte und ich konnte die Personen verstehen.
Das Buch ist schon spannend und hat einen Höhepunkt, aber es ist trotzdem eine ruhige Geschichte und sie regt zum Nachdenken an.
Der Schluss war zufriedenstellend und hatte etwas sehr reales, so wie die ganze Geschichte, denn ich kann mir gut vorstellen, dass so etwas ähnliches passieren könnte.

Fazit:
Das Lesen hat Spaß gemacht und die Geschichte war etwas ganz besonderes, allerdings hatte ich Schwierigkeiten mit dem Ich-Erzähler.
  
 Verlagsseite

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