Freitag, 16. Oktober 2015

Lolas Rezension zu Zwischen Licht und Finsternis von Lucy Inglis

In 80 Wörtern durch das Buch:
London, heute. Mädchen verschwinden. Und seltsame Kreaturen tauchen auf den Straßen auf. Fast wäre die 16-jährige Lily von einem zweiköpfigen Hund getötet worden. Doch urplötzlich steht Regan vor ihr – gut aussehend, geheimnisvoll und faszinierend. Merkwürdig, dass er ihre seltene Blutgruppe kennt, aber noch merkwürdiger, dass es angeblich eine Verbindung zwischen Lily, Regan und den verschwundenen Mädchen geben soll. Von einer auf die andere Sekunde befindet sich Lily in einem Strudel aus Verbrechen und Verrat, Verschwörung und Leidenschaft, Licht und Finsternis.

Zur Autorin:
Die britische Autorin,Historikerin und Sprecherin arbeitet u.a. für verschiedene Radiosender, Museen und Bibliotheken.

Cover:
Das Cover sieht echt mega cool aus und die Protagonistin wird so beschrieben wie das Mädchen auf dem Cover aussieht.
Was der Flügel soll, weiß ich nicht ganz so....

Meine Meinung:
Der Anfang ist rasant und man bekommt sofort die Welt erklärt und trifft gleich auf Regan.
Das war mir viel zu schnell und wirkte auch unrealistisch, dass Regan Lily sofort in alles einweiht und sie es einfach akzeptiert.
Ich mochte die zwei ganz gerne, aber hab mich nie in Lily hineinversetzen können und hab sie deswegen auch nicht immer verstanden.
Die Liebesgeschichte war ziemlich unvorbereitet und irgendwie auch nicht sehr gefühls- oder liebevoll.
Ich kam einfach nicht in die Geschichte rein und habe ewig nicht verstanden, was das für Wesen sind, wer was ist und was eigentlich das Problem ist.
Als ich es am Ende dann verstanden habe, konnte ich immer noch nicht mit den Charakteren mitfühlen.
Aber die Welt war eigentlich ganz cool mit den verschiedenen Wesen, allerdings fand ich den Schreibstil manchmal holprig, ansonsten aber schön bildhaft.
Die Nebencharaktere fand ich alle ziemlich flach und ich hätte mir auch bei den Protagonisten mehr Charakterentwicklung gewünscht.
Die Geschichte war schon spannend, aber das Ende wirkte gezwungen dramatisch und ich mochte es einfach nicht.
Ab und zu konnte ich aber über die Geschichte schmunzeln und die Wesen fand ich echt interessant.

Fazit:
Ganz okay, konnte mich aber nicht begeistern...


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