Dienstag, 20. Oktober 2015

Lus Rezi zu Ghostman von Roger Hobbs

In 80 Wörtern durch das Buch: 
Als der Überfall auf ein Casino in Atlantic City schiefgeht, wird er gerufen. Er soll aufräumen, die begangenen Fehler wieder gut machen. Denn damit kennt er sich schließlich aus. Beweise, Spuren und sich selbst verschwinden zu lassen ist sein tägliches Geschäft. Über eine Millionen Dollar stehen auf dem Spiel. Achtundvierzig Stunden hat er Zeit. Und es gibt jemanden, der es auf seinen Kopf abgesehen hat. Aber auch der muss ihn zuerst einmal finden. Sie nennen ihn schließlich nicht umsonst „Ghostman“.

Der Autor: 
Roger Hobbs stellte die Rohfassung von "Ghostman" schon während seiner College-Zeit ab. 2011 schloss er sein Studium am Reed Collage erfolgreich ab. Eine Fortsetzung des Romans ist in Arbeit und Warner Bros hat Hobbs als Drehbuchautor für ein weiteres Projekt verpflichtet. Der Autor lebt in Portland, Oregon.

Cover: 
Das Cover ist ansprechend und passt sehr gut zum Buch.

Meinung zum Buch: 
In dem Buch sind so viele Informationen über Kriminalität (Wege jemanden umzubringen, was man bei einem gefälschten Ausweis oder Blüten beachten muss, etc.), dass man beinahe glauben könnte, der Autor schreibt das alles aus eigener Erfahrung! :) Teilweise muss ich sagen, dass das aber echt interessant war.... Keine Sorge, ich habe nicht vor ein Verbrechen zu begehen! Das war nur beim Lesen immer wieder so: "Ach so läuft das... Aha..." Auch fand ich es echt cool, wie der Ghostman immer seine Identität ändert.
Es gab zwar keine Liebesgeschichte, aber das war auch nicht nötig. Es hat gar nicht gefehlt - im Gegenteil: Es hätte da gar nicht reingepasst.
Noch dazu war das Buch spannend und mal was anderes, weil es quasi aus der Sicht des "Bösen" geschrieben war. Normal ist der Verbrecher ja der Antagonist, aber hier wurde er zum Protagonisten. Natürlich gab es auch noch Gegner, die auch Verbrecher waren, aber dann ging es halt Böse gegen Böse und nicht wie sonst immer das alte Lied: Böse-Gut. Das hat mir echt sehr gut gefallen!
Insgesamt ist das Buch eben ziemlich brutal - das muss man halt mögen.

Fazit: 
"Ghostman" ist ein sehr spannender Thriller und mal was anderes als man sonst immer hat.

Verlagsseite

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