Montag, 23. November 2015

Lolas Rezension zu Das Dunkelbuch von Gordon Dahlquist

In 80 Wörtern durch das Buch:
Nach dem Absturz mit einem Luftschiff erwacht die junge Celeste Temple körperlich unversehrt, aber angefüllt mit den Erinnerungen tausend anderer Menschen. Erinnerungen an indigoblauen Lehm und an ein diabolisches Buch aus Glas! Damit beginnt für Celeste und ihre mutigen Gefährten ein waghalsiger Wettlauf auf Leben und Tod. Denn wer das Dunkelbuch jagt, spielt ebenso mit dem Feuer wie die, die es besitzen!
Auch sind nicht alle tot, die tot schienen, aber wer arbeitet hier mit wem zusammen gegen wen und nach wessen Regeln?
Als die Gefährten auch noch getrennt werden, verstrickt sich alles um ein vielfaches mehr.

Zum Autor:
Gordon Dahlquist ist Bühnenautor und -regisseur. Seine Werke feierten Premieren in den Theatern von New York und Los Angeles, darüber hinaus hat er für mehrere experimentelle Filme die Drehbücher geschrieben und auch selbst Regie geführt. Seit 1988 lebt und arbeitet Gordon Dahlquist in New York.

Cover:
Ich finde das Cover sehr interessant, aber inwiefern es passt, weiß ich nicht.

Meine Meinung:
Der Anfang war sehr verwirrend, da ich den ersten Band nicht gelesen habe, aber es wurde behauptet, dass man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann.
Ja, kann man, da in diesem Buch alles wiederholt wird, was man vielleicht aus Band 1 wissen sollte.
Das stelle ich mir sehr nervig vor, wenn man Band 1 gelesen hat, ich fand es aber sehr hilfreich.
Der Schreibstil war okay, aber leider haben die vielen, oft unnötigen Beschreibungen an meinen Nerven gezerrt.
Die Charaktere waren mir von Anfang an vollkommen unsympathisch und zwar alle und das besserte sich auf den 600 Seiten Geschichte auch nicht.
Sie waren alle besonders, aber ich habe sie und ihre Handlungen nicht verstehen können.
Aber ich wollte von Anfang wissen, wie es weiter geht und das Gefühl war immer da, aber nicht wegen den Charakteren, sondern weil ich wissen wollte, wie der Autor das alles auflöst.
Spannend war es aber trotzdem nicht und ich denke man hätte ohne Bedenken 300 Seiten streichen können!
Die Welt war schon gut, aber ich konnte mir trotz den endlosen Beschreibung kein Bild davon machen.

Fazit:
Eine ziemliche Enttäuschung und ich habe erst mal keine Lust auf Fantasy für Erwachesene...

Verlagsseite

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