Freitag, 11. Dezember 2015

Lolas Rezension zu Die Vertriebenen 1 - Flucht aus Camp Eden von Kevin Emerson

In 80 Wörtern durch das Buch:
Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln verlegt. Bei einem Tauchunfall im Feriencamp entdeckt Owen außergewöhnliche Fähigkeiten an sich. Fähigkeiten, die der Menschheit das Überleben ermöglichen könnten. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin Lilly sucht er einen Weg, die Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Doch damit schrecken die beiden dunkle Kräfte auf, die diese Suche um jeden Preis verhindern wollen.

Zum Autor:
Kevin Emerson war Lehrer, bevor er mit dem Schreiben begann. Durch seine Schüler kam er auf die Idee, sich Bücher für Jugendliche auszudenken. Heute ist er professioneller Autor. In seiner Freizeit spielt er in einer Band - und unterrichtet, was ihm noch immer sehr viel Spaß macht. Kevin Emerson lebt in Seattle.

Cover:
Ich finde das Cover passend, nicht unbedingt hübsch, aber die Details finde ich aber echt toll!

Meine Meinung:
Die Grundidee des Buches ist spannend und ich habe mich auf eine spannende Campgeschichte gefreut.
Die Spannung war auch am Anfang gegeben, aber irgendwie konnte mich das Buch nicht fesseln.
Die Charaktere lagen mir nicht am Herzen und ich konnte mich nicht mit ihnen identifizieren. Ich habe mich wie ein ferner Beobachter gefühlt und nicht einbezogen, so dass ich nicht den Zwang hatte weiterzulesen.
Viele Ideen fand ich schon ganz gut, aber allem in allem wurde es doch nicht meine Story, denn
irgendwie war mir vieles zu durcheinander und unausgearbeitet.
Der Schreibstil war  nicht packend, aber auch nicht auffallend schlecht oder so, dass ich beim Lesen über ihn gestolpert wäre.
Die Charaktere fand ich nicht nachvollziehbar und unberechenbar.
Auch die Plottwists haben nicht viel Sinn ergeben oder waren vorhersehbar.
Die letzten 100 Seiten konnten mich aber nochmal wirklich packen, wobei ich mich aufgeregt habe, dass der Untertitel das Wort Flucht enthält, diese jedoch erst 20 Seiten vor Ende des Buches geschieht.

Fazit:
Eine ausbaubare Idee mit Charakteren, die mich nicht begeistern konnten.
Trotzdem verfügt die Story über eine Grundspannun, trotz der ich aber nicht weiterlesen werde.



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