Montag, 25. Januar 2016

Lolas Hörbuchrezension zu Die Krone des Schäfers von Terry Prachett

In 80 Wörtern durch das Buch:
Tiffany Weh, die junge Hexe aus dem Kreideland, musste einige beeindruckende Gegner bezwingen und viele Prüfungen bestehen, bevor die anderen, erwachsenen Hexen der Scheibe sie als eine der Ihren akzeptierten. Nun ist die sie die offizielle Hexe ihrer Heimat, stolz und glücklich – und steht doch vor ihrer bisher größten Herausforderung. Denn tief im Kreideland rührt sich etwas: Ein alter Feind sammelt neue Kraft. Und nicht nur hier, auf der ganzen Scheibenwelt hat eine Zeit der Umbrüche begonnen. Grenzen verschwimmen, Allianzen verschieben sich, neue Mächte entstehen. Tiffany muss wählen zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Gut und Böse...

Zum Autor:
Terry Pratchett, 1948 in Buckinghamshire in England geboren, war Journalist und Pressesprecher für Atomkraftwerke, bis er mit seinen Romanen so erfolgreich wurde, dass er sich ganz auf seine Schöpfung konzentrieren konnte: die bizarre Scheibenwelt. Sie wird von vier Elefanten getragen, die auf dem Rücken einer Schildkröte durch das Weltall treibt.
Er ist 2015 verstorben und das ist sein letztes Buch, das er fertig geschrieben, aber noch nicht überarbeitet hatte.

Cover:
Passt zu den vorherigen Büchern.

Meine Meinung:
Ich habe mich sehr gefreut, dass noch ein Tiffany Weh Buch erschienen ist und ich tschüss sagen konnte. Denn das ist bisher die einzige Reihe, die ich von Prachett gelesen habe, aber andere werden folgen!
Es war voller Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte, aber es war durchweg spannend und mit tollen Handlungssträngen geschmückt.
Auch die Thematik der Mann-Frau Gleichberechtigung wurde aufgegriffen, aber nicht wie üblich, sondern auf Prachetts eigene Art.
Der Schreibstil, die Welt und der Witz sind wie immer großartig und bezaubernd gewesen.
Die Charaktere waren auch wieder ganz besonders und ich liebe einfach die kleinen, freien Männer!
Auch viele Nebencharaktere waren aus anderen  Reihen, so dass man das Gefühl hatte von der ganzen Welt Abschied zu nehmen.
Es war ein toller Abschluss mit vielen Charakterwandlungen, die mich beeindruckt haben und auch neuen Ideen.
Aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass Terry Prachett alles noch ein bisschen verändert hätte, wenn er es nochmal bearbeitet hätte.

Fazit:
Ein toller Abschluss der Tiffany Weh-Reihe und ein passender Abschied.


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