Freitag, 1. Januar 2016

Lolas Rezension zu Belle - Der Fluch von Balmoral Castle von Conny Amreich

In 80 Wörtern durch das Buch:
Schottland, 1877: In den nebelverhangenen Highlands stürzen die 16-jährige Belle Mc Bean und ihr Vater mit der Kutsche in den Abgrund – und finden sich in den Fängen einer mysteriösen Kreatur im verfallenen Kinord Castle wieder. Auf Belles Drängen hin lässt der Schlossherr ihren kranken Vater frei – sie selbst jedoch muss seine Gefangene bleiben. Für Belle völlig unerwartet, fühlt sie sich immer mehr zu dem vor den Augen der Menschheit verborgen lebenden Schlossherrn hingezogen.
Doch sie merkt, dass er ein düsteres Geheimnis hat und dass sie eine Rolle in diesem Geheimnis und in einer Intrige spielt.

Zur Autorin:
Conny Amreich, 1986 in Wien geboren, studierte Bühnen- und Kostümbild an der Universität für angewandte Kunst in Wien und hospitierte an verschiedenen Wiener Theatern. Eine Liebesbeziehung entführte sie 2008 nach London, wo sie am Theater und beim Film als Kostümassistentin arbeitet. Ein Arbeitsaufenthalt am Film-Set während der Dreharbeiten zur Kult-Serie "Downton Abbey" inspirierte Conny Amreich zu ihrem ersten Roman "Weil es nicht sein darf".

Cover:
Ich finde das Cover eigentlich ganz schön, wenn diese Augen nicht da wären.
Die zerstören meiner Meinung nach alles...

Meine Meinung:
Ich habe schon mal ein Buch von Conny Amreich gelesen und das fand ich furchtbar (Rezension), umso gespannter war ich auf dieses Buch, denn ich mag das Märchen von der Schönen und dem Biest und auch Adaptionen wie Beastly.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach komisch, aber dieses Mal kam ich damit sehr gut klar und der Schreibstil machte für mich auch einen großen Teil der Atmosphäre aus.
Die Atmosphäre ist nämlich total packend und fesselnd, so dass man sich von dem Buch eingesogen fühlt, das passier auch durch das Setting, eine verlassene Ruine in einem schottischen Moor ist echt ein tolles Setting.
Durch die Spannung ließ sich das Buch nicht aus der Hand legen und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Die Protagonistin ist sehr sympathisch und außerdem schafft sie es, ohne zickig zu sein, sehr bestimmt zu sein und sich durchzusetzen. Ich mochte sie wirklich sehr gerne und konnte mich gut in ihre Lage versetzen. Über das Biest erfährt man zwar nicht viel, aber auch seine Geschichte ist sehr spannend und ich mochte ihn.
Der historische Hintergrund ist nicht sonderlich hervorgehoben, aber das hat mir dieses Mal auch nichts ausgemacht, denn das Buch steht allein für sich.
Die Geschichte wirkt wie ein Märchen und ich empfand sie als gelungene Adaption, bei der mir einzelne Abänderungen, wie der Panther, sehr gefallen haben.

Fazit:
Eine sehr gelungene Adaption mit einer wunderbaren Protagonistin.


Verlagsseite

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen