Montag, 11. Januar 2016

Lolas Rezension zu Das Feuerzeichen von Francesca Haig

In 80 Wörtern durch das Buch:
Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.
Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen....

Zur Autorin:
Francesca Haig wuchs in Tasmanien auf und promovierte in Literaturwissenschaften an der Universität Melbourne. Wenn sie nicht gerade an ihren eigenen Texten arbeitet, unterrichtet sie Kreatives Schreiben an der Universität von Chester. Für ihre Gedichtsammlungen wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Mit Das Feuerzeichen legt sie nun ihre erste Romantrilogie vor. Francesca Haig lebt mit ihrer Familie in London.

Cover:
Ich finde das Cover echt cool und die der Folgebände sehen auch gut aus.

Meine Meinung:
Das Thema Zwillinge und ihre Verbundenheit mochte ich wirklich sehr und die Autorin hat es auch sehr interessant verarbeitet. Die Autorin hat echt eine tolle, innovative Welt geschafffen, die ich nur bewundern kann.
Die Protagonistin wirkte mir aber viel zu naiv und ich habe nicht verstanden, wie sie trotz der Grausamkeiten, die ihr widerfahren, immer noch so denkt. Das fand ich bewundernswert, aber auch irgendwie unrealistisch.
Sie war mir auch oft zu schwach und hat sich selbst überhaupt nicht wertgeschätzt, was mich sehr genervt hat.
Die anderen Charaktere mochte ich viel mehr und fand sie auch sehr viel passender in diese Welt.
Die Geschichte hat mich gepackt, auch wenn es manchmal Stellen gab, an denen das Buch langatmig wurde. Aber eigentlich wurde die Spannung die ganze Zeit aufrecht gehalten und ich wollte wissen, wie es weitergeht.
Den Plottwist am Ende konnte ich nicht vorhersehen und er hat nochmal alles gedreht, doch auch hier mochte ich die Reaktion der Protagonistin nicht.
Aber sie hat sich während des Buches auch verändert, das fand ich wirklich gut, aber meine Protagonistin ist es einfach nicht!

Fazit:
Eine tolle Idee, eine innovative Welt, aber leider bin ich mit der Protagonistin nicht warm geworden.


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