Montag, 25. April 2016

Lolas Rezension zu Das Schweigen der Hyazinthen von Lauren Frankel

In 80 Wörtern durch das Buch:
Als Rebecca den Anruf von der Schule bekommt, traut sie ihren Ohren nicht: Ihre dreizehnjährige Pflegetochter Callie soll ein Mädchen so lange tyrannisiert und gemobbt haben, bis diese in Tränen aufgelöst aus der Schule geflohen ist. Rebecca kann nicht glauben, dass Callie, die im wahrsten Sinne des Wortes keiner Fliege etwas zu Leide tun kann, zu so einer Tat fähig ist. Rebecca verteidigt ihre Tochter, denn sie ist sich ganz sicher, dass Callie unschuldig ist, aber Callie beginnt sich zu verändern und ist immer interessierter an der Vergangenheit Rebeccas und einer Tragödie, die damals passiert ist...

Zur Autorin:
Lauren Frankel ist in Stratford, Connecticut aufgewachsen. Sie hat Englisch studiert und ihren Abschluss 2005 an der University of East Anglia gemacht. Gemeinsam mit ihrem Mann lebt sie seitdem in Großbritannien. Das Schweigen der Hyazinthen ist ihr erster Roman.

Cover:
Ich finde das Cover wirklich nicht besonders schön und auch nicht ansprechend, aber es passt ganz gut zum Inhalt auch wenn es bessere Cover gegeben hätte.

Meine Meinung:
Das Buch behandelt ein bekanntes Thema Mobbing. Es gibt viele Bücher über Mobbing und ich habe bisher nur tote Mädchen lügen nicht gelesen und das war super spannend.
Der Schreibstil hat mich gepackt und war sehr flüssig, so dass man durch das Buch rasen konnte. Die Sicht der Pflegemutter fand ich toll zu lesen, da ich sie gut verstanden habe und es interessant war, wie sie Callies Entwicklung beobachtet und was sie aus ihrer und Callies Vergangenheit schildert. Denn da führt der Klappentext in die falsche Richtung, es geht hier viel mehr um die Vergangenheit und nicht so sehr um Callies Entwicklung, auch klingt es anders als es wirklich kommt.
Aber leider war der Plottwist am End schon viel früher klar und ich fand es von Anfang an ziemlich offensichtlich und das war ein bisschen blöd.
Die Chatverläufe zwischen Callie und Robyn mochte ich sehr und haben vieles erklärt.
Aber leider waren mir die Charaktere zu flach. Rebecca, die naive Mutter, die ihre Tochter nicht einmal hinterfragt, sondern einfach davon ausgeht, dass es niemals sein kann, dass Callie so ist, wie von anderen beschrieben. Und die Teenager haben sich meiner Meinung nach mal wieder viel zu alt verhalten und waren so furchtbar beschrieben als wären alle immer so gemein und oberflächlich....
Das Ende war sehr spannend und hat die Geschichte gut abgerundet.

Fazit:
Ein spannender Roman mit flachen Charakteren, aber sehr interessanten Hintergrundgeschichten.


Verlagsseite

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen