Montag, 30. Mai 2016

Lolas Rezension zu Bitter&Sweet #1 - Mystische Mächte von Linea Harris

In 80 Wörtern durch das Buch:
Jillian wünscht sich nichts sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein – leider ohne Erfolg. An ihrem 17. Geburtstag erfährt sie von ihrer Tante, dass sich ihre seltsamen Fähigkeiten auf ihre Abstammung als Hexe zurückführen lassen. Kurz darauf findet sie sich in einer Welt wieder, in der Vampire, Werwölfe und Dämonen keine Fantasiegespinste mehr darstellen, und muss sich in der vollkommen neuartigen Umgebung der Winterfold Akademie zurechtfinden. Doch selbst unter Hexen ist Jillian keineswegs so normal, wie sie anfangs gehofft hatte. Glücklicherweise lernt sie zum ersten Mal in ihrem Leben Freunde kennen, die ihr zur Seite stehen, als sie sich zu allem Übel auch noch unglücklich verliebt. Doch alles ändert sich, als es in der Umgebung zu vermehrten Dämonenangriffen kommt und sie muss sich fragen, wem sie vertrauen kann und wem nicht.

Zur Autorin:
Linea Harris ist seit 2012 als Werbetexterin und Grafikdesignerin tätig. Nach dem Abitur und einer Ausbildung zur Bürokauffrau veröffentlichte die junge Mutter 2014 ihren ersten Fantasyroman »Bitter & Sweet. Mystische Mächte« im Selfpublishing und landete damit einen großartigen Erfolg. Kurz darauf folgten zwei weitere Bände, die ebenfalls zu Bestsellern wurden. Die Thüringerin wohnt heute mit ihrer Familie in einem idyllischen Ort mitten im grünen Herzen Deutschlands.

Cover:
Das Cover erinnert sehr an die Cover der Mythos Academy, aber es ist trotzdem ganz hübsch.

Meine Meinung:
Linea Harris hat einen schönen Schreibstil, der sich sehr leicht lesen lässt und der einen in die Geschichte zieht. Aber leider musste ich mich erst mal durch die ersten 200 Seiten kämpfen, denn ich hatte das Gefühl eine Kopie von Mythos Academy und Harry Potter zu lesen mit ein paar Abweichungen, aber leider nicht genug. Das änderte sich im letzten Drittel ein bisschen und so hatte ich echt Spaß am Ende. Aber leider war das immer noch nicht genug, so dass ich sagen könnte, dass das Buch sehr kreative Ideen beinhaltet. Deswegen weiß ich leider auch noch nicht, ob ich weiterlesen soll, da auch die Fortsetzungen so ähnlich klingen wie all die Jugenbücher aus dem Genre Fantasy, die ich schon gelesen habe.
Doch die Protagonistin war sehr sympathisch, da sie sich auch mal was getraut hat und sich nicht unterkriegen lassen hat, aber die anderen Charaktere fand ich auch sehr klischeehaft und sie sind nicht wirklich hängen geblieben.
Aber nicht nur das fehlende Kreative, sondern auch, dass die ersten 200 Seiten sich teilweise so gezogen haben, machten es mir schwer, dass Buch schnell zu lesen, obwohl der Schreibstil perfekt dafür wäre.
Das Ende war spannend, aber reichte nicht, um mich zum Weiterlesen zu motivieren.

Fazit:
Ein klischeehaftes Fantasy-Jugendbuch mit Internatsgeschichte, dem es leider an kreativen Ideen mangelt, aber dafür eine tolle Protagonistin hat und wunderschön geschrieben ist.



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