Freitag, 6. Mai 2016

Lolas Rezension zu mein bester letzter Sommer von Anne Freytag

In 80 Wörtern durch das Buch:
Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …

Zur Autorin:
Anne Freytag, geboren 1982, hat International Management studiert und für eine Werbeagentur gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die Autorin veröffentlichte bereits mehrere Romane für Erwachsene, unter anderem unter ihrem Pseudonym Ally Taylor. Mein bester letzter Sommer ist ihr erstes Jugendbuch. Anne Freytag liebt Musik, Serien sowie die Vorstellung, durch ihre Geschichten tausend und mehr Leben führen zu können.

Cover:
Ich finde das Cover und auch die Gestaltung echt süß und toll!

Meine Meinung:
Der Schreibstil hatte mich von dem ersten Satz an gefesselt und ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht, was noch passiert und vor allem wie die Geschichte endet.
Die Idee ist keine neue, aber die Autorin hat es geschafft die Geschichte dennoch unvergleichbar für mich zu machen, denn die Protagonistin wirkt so real, dass ich manchmal meinte sie wäre eine Freundin, die mir das alles erzählt.
Der Prolog wirkte erst etwas seltsam hat später aber total viel Sinn ergegeben und gut gepasst.
Tessas Geschichte ist sehr bedrückend und sie und somit auch die Stimmung ist wirklich düster und angenervt, aber das ändert sich bald durch Oskar. Oskar war einfach toll. So einen Jungen wünscht sich jedes Mädchen und er ist so super aufmerksam und lieb. Einfach toll. Die Liebesgeschichte wirkt auch nicht übereilt vor dem Hintergrund von Tessas Zustand, sondern authentisch.
Doch nicht diese Liebesgeschichte hat mich so gefesselt, sondern auch ihre Familie. Diese Familie tut einem leid und die Autorin zeigt toll wie die einzelnen Personen mit der Situation umgehen. Allein die Sätze die Tessas Mutter von sich gelassen hat, haben mich oft dem Heulen nahe gebracht.
Aber auch später während dem Sommer von Tessa und Oskar war alles zum Heulen schön und es hat so  ein großes Fernweh entfacht und obwohl es um ein trauriges Thema geht, war alles lebensbejahend und wunderschön.
Das Ende war eben das Ende, hart aber passend.

Fazit:
Ein Buch mit toller Atmosphäre und vielen wunderschönen Momenten.
 


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