Sonntag, 6. August 2017

Lolas Rezension zu Fangirl von Rainbow Rowell

In 80 Wörtern durch das Buch: 
Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame College-Zimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim Lesen und Schreiben von Fanfiction lebt sie ihre Vorstellungen von Liebesbeziehungen aus. Mit Erfolg – Tausende Leser folgen ihr. Doch als Cath dann Nick und Levi näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht langsam bereit ist, ihr Herz echten Menschen zu öffnen… 


Zur Autorin:
Rainbow Rowell studierte Journalismus und arbeitete mehrere Jahre als Kolumnistin beim Omaha World-Herald. Mit ihrem ersten Jugendroman Eleanor & Park landete sie einen weltweiten Bestseller, gewann den Boston Globe Horn Book Award, den Printz Award und war für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen im Bundesstaat Nebraska. Sie schreibt Jugendliteratur und Romane für Erwachsene. 

Cover:
Ich finde das Cover sehr schön, es ist schlicht und passt gut zu unserer Protagonistin, auch dass man Simon Snow sieht finde ich gut.

Meine Meinung:
Mit Eleanor & Park hatte ich ja meine Probleme, aber diese Autorin hat einfach einen tollen und lockeren Schreibstil, der einen fesselt und eine tolle Atmosphäre schafft.
Ich war von der ersten Seite an interessiert, wie es wohl weitergeht, und habe wirklich gerne gelesen.
Leider waren sowohl Cath als auch Wren sehr unsympathisch, denn Cath war so unrealistisch schüchtern und oft auch zu naiv dargestellt. Wren mochte ich einfach nicht, obwohl ich ihre Beziehung als Schwestern sehr schön dargestellt fand.
Die Charaktere um sie herum blieben meistens sehr flach, aber über Reagan hätte man meiner Meinung nach viel mehr schreiben können und auch Nick, Professor Piper und Courtney blieben viel zu flach dargestellt.
Levi mochte ich eigentlich, auch wenn er wegen mir noch ein paar andere Seiten  hätte haben können. Aber die Liebesgeschichte fand ich sehr gut ausgearbeitet und wirklich realistisch, auch wenn Cath mich hier wieder nervte.
Den Familienkonflikt von Caths Vater fand ich sehr spannend und hätte ich so nicht erwartet, aber auch hier wurde manchmal etwas erwähnt, was man wegen mir vertiefen hätte sollen.
Generell hatte ich oft das Gefühl, dass das Buch zu viele Themen abarbeiten möchte und deswegen den Themen die Tiefe fehlte. So war mir das Ende auch zu einfach, zu offen und einfach nicht wirklich abgeschlossen.

Fazit:
Ein Buch mit tollem Schreibstil, das aber zu viele Themen abdecken möchte, so dass die Tiefe manchmal fehlt.


Verlagsseite

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen